ASSURED 2011

Zusammengefasster Konzernlagebericht

 

Massnahmen und Ereignisse nach Geschäftsjahresende
Unternehmenszusammenschlüsse

Im Februar 2012 haben wir SuccessFactors, den Marktführer für Cloud-Lösungen im Bereich Personalmanagement, übernommen. Das Übernahmeangebot der SAP wurde am 21. Februar 2012 erfolgreich abgeschlossen. Es wurden mehr als 90 % der ausstehenden Stammaktien von SuccessFactors erworben. Durch die Akquisition erweitern wir unser Cloud-Angebot durch das SuccessFactors-Team und die SuccessFactors-Technologie und stärken unsere Stellung als Anbieter von internetbasierten Anwendungen, Plattformen und Infrastrukturen deutlich. Infolge der Zusammenführung von SAP und SuccessFactors entsteht ein Komplettangebot für neuartige Cloud- und On-Premise-Lösungen, die die Abwicklung aller wichtigen Geschäftsprozesse unterstützen. Weitere Einzelheiten hierzu enthält Textziffer (4) im Anhang. 

In Zusammenhang mit dem Erwerb von SuccessFactors nutzten wir die syndizierte Kreditlinie zur teilweisen Finanzierung des Kaufpreises. Weitere Informationen hierzu enthält Textziffer (26) im Anhang. 

Des Weiteren haben wir Software sowie dazugehörige Vermögenswerte von datango erworben. Die Software von datango unterstützt Unternehmen dabei, die Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter (Workforce Performance) zu verbessern. Mit dieser Akquisition erweitern wir unser Softwareportfolio im Schulungsbereich. datango, mit Hauptsitz in Berlin, wurde 1999 gegründet und ist bereits langjähriger Partner der SAP. In den letzten Jahren wurde datango-Software erfolgreich bei SAP Business ByDesignSAP Business ByDesignFlexible On-Demand-Lösung, die branchenübergreifende Prozesse umfassend abdeckt und vorkonfigurierte Geschäftsvorfälle für das Finanzmanagement, Projektmanagement, die Personalwirtschaft, Beschaffung und Logistik sowie das Management von Kundenbeziehungen... eingesetzt. Gemeinsam werden die SAP und datango den Trend im Bereich Schulungssoftware hin zur Entwicklung von Anwendungen mit Autorenwerkzeugen wie E-Collaboration sowie Selbsthilfe-Szenarien und Auto-Teaching (automatisierte Erstellung von Lernmaterialien) nutzen. 

Neue anteilsbasierte Vergütungsprogramme

Im Januar 2012 hat der Aufsichtsrat der SAP einen neuen aktienorientierten Vergütungsplan für den Vorstand aufgelegt (LTI-Plan 2015). 

Der LTI-Plan 2015 sieht eine jährliche Ausgabe von Restricted Share Units (RSUs) für die Jahre 2012 bis 2015 vor, wobei bereits zu Anfang des Plans ein entsprechendes RSU-Budget für jedes Jahr zugeteilt wird. Die Anzahl der RSUs, die nach Ende eines jeweiligen Jahres unverfallbar werden, hängt vom Erreichen vorab definierter Zielvorgaben für die Kennzahlen Konzerngesamtumsatzerlöse sowie Konzernbetriebsergebnis auf Non-IFRS-Basis ab. Diese Zielvorgaben wurden aus der Strategie 2015 abgeleitet. Jedes Jahr erfolgt bei einer Zielerreichung oberhalb beziehungsweise unterhalb der Zielvorgaben eine Anpassung der ursprünglich ausgegebenen Anzahl der RSUs zwischen 80 % und 150 %. Wenn die Zielerreichung unter 80 % liegt, verfallen die für das jeweilige Geschäftsjahr ausgegebenen RSUs. Jede nicht verfallene RSU gewährt den Anspruch auf Zahlung eines Betrags, der dem Kurs der SAP-Aktie nach Ablauf einer dreijährigen Sperrfrist entspricht. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Vergütungsbericht. 

Ebenfalls im Januar 2012 hat der Vorstand bekannt gegeben, dass auch für die Mitarbeiter ein neuer aktienorientierter Vergütungsplan aufgelegt wird. Analog zum LTI-Plan 2015 für die Vorstandsmitglieder werden im Rahmen des Mitarbeiterplans ebenfalls RSUs ausgegeben, wobei die endgültige Anzahl der RSUs, die nach Jahresende unverfallbar werden, von denselben Kennzahlen abhängt, die auch für den LTI-Plan 2015 definiert wurden. Die für 2012 auszugebende Tranche wurde im Dezember 2011 vom Vorstand beschlossen. 

Das bisher zugeteilte Gesamtbudget für den LTI-Plan 2015 sowie für den Mitarbeiterplan beträgt 179 Mio. €. Letztendlich können der Gesamtaufwand sowie der tatsächliche Auszahlungsbetrag nicht geschätzt werden, da diese abhängig sind von der Anzahl der RSUs, die tatsächlich zur Auszahlung kommen, sowie dem Aktienkurs der SAP. Gesamtaufwand und tatsächlicher Auszahlungsbetrag können sowohl über als auch unter dem budgetierten Betrag liegen. Der Gesamtaufwand wird über die Jahre 2012 bis 2015 erfasst, wobei der überwiegende Teil des Gesamtaufwands voraussichtlich im Jahr 2012 anfällt. 

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